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Cambarellus montezumae

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Wissenschaftlicher Name

Cambarellus montezumae

Herkunft

Mexiko

Geschlechtsunterschied

Das Männchen hat Gonopoden. Weibchen fehlt das erste Paar Schwimmbeine.

Grösse

bis zu 4 cm

Beckeneinrichtung

Becken ab 60 cm
Steine und Wurzeln, genügend Verstecke, meine Pflanzen lassen sie in Ruhe. Sie lieben sauerstoffreiches und sauberes Wasser.

20-28 Grad

Futter

Allesfresser, Futtertabletten, Flockenfutter, Frostfutter

Verhalten

Kann man gut in Gesellschaftsbecken halten, untereinander recht friedlich.

Bei Männchen kommt es zu Revierkämpfen

Händlerpreis vor Ort :

Preis bei Onlinehändlern :

Preis von privat :

ca. Euro 11,90

ab ca. Euro 6,00

ab ca. Euro 3,00

Abzugeben siehe Stockliste

klick hier

 

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Monte1

Zwergflußkrebse der Gattung Cambarellus montezumae kommen in Mexiko in den Ebenen und entlang der Golfküste vor. Die Tiere werden ca. 3-4 cm gross, sind überaus friedlich, Pflanzen und Fische werden nie behelligt und sind somit hervorragend für Gesellschaftbecken geeignet. Die Farbe ist meist hellbraun bis kaffeebraun, wobei die Scheren der Männchen oft rötlich sind.

Die Krebse halten sich vor allem in der Vegetation und im Detritus auf. Dem entsprechend sollte das Aquarium eingerichtet sein. Eine dichte Bepflanzung mit Nixkraut oder Javamoos oder beidem ist sehr vorteilhaft. Dort halten sich die erwachsenen Tiere gerne auf; auch die Jungtiere finden darin Nahrung und Schutz.

Des Weiteren dürfen Höhlen, z:B. aus Steinaufbauten, Röhren oder ähnliches nicht fehlen. Darin verbringen eiertragende Weibchen Schutz bis zum Schlüpfen der Jungen.

Pflege

Krebse sind Allesfresser. Sie ernähren sich vom Lebendfutter, Frostfutter, Flockenfutter, Futtertabletten für die Fische. Aber auch an das Gemüse für den Antennenwels gehen sie. Eine ausgewogene Ernährung besteht aus: Mückenlarven, Artemia, Tubifex, Muschelfleisch, Futtertabletten, Spinat, Salat, Rosenkohl, Blumenkohl, Gurken, Zuchini.

Nur wenn den Krebsen überhaupt kein Gemüse gefüttert wird naschen sie von weichen Pflanzen. Glücklicherweise sind es meist die schnellwachsenden Pflanzen, von denen man sowieso genügend hat wie Hornkraut oder Wasserlinsen (Lemna).

Es kommt öfter einmal vor, dass einzelnen Tiere eine Schere fehlt. Dies sind oft Weibchen, denen ein Männchen die Schere bei der Paarung abgerissen hat. Diese wächst aber mit den folgenden Häutung nach.

Geschlechtsunterschiede

Der eindeutige Geschlechtsunterschied liegt in dem fehlenden ersten Paar Schwimmbeine (Pleopoden) der Weibchen. Die Männchen brauchen diese Beine (Gonopoden) zur Befruchtung des Weibchens. Die Beine sind auch gut von der Seite zu sehen. Sie ragen vom Hinterkörper bis zwischen die Schreitbeine hinein.

Wenn man die Möglichkeit hat, ein Tier von unten zu betrachten, sieht man noch weitere Geschlechtsmerkmale (die Gonoporen und das Annulus Ventralis).

Ich höre immer wieder, daß die Geschlechter auch anhand der Farbe zu unterscheiden sind. Jedoch ändert sich die Farbe der Tiere besonders vor und nach Häutungen stark. Angeblich sind die Scheren der Männchen heller. Weibchen sind generell dunkler und haben dunkle Scheren. Bei eiertragenden Weibchen sind die Streifen auf dem Rücken besonders kontrastreich. Bei Männchen sind die Seiten des Körpers heller als bei den Weibchen. Weibchen sollen auch etwas größer werden.

Zucht :

Das Männchen packt das Weibchen und dreht es auch den Rücken. Mit seinen Scheren hält es die Scheren des Weibchens fest. Mit den Gonopoden werden die Spermien übertragen.

Das Weibchen trägt die Eier und später die geschlüpften Larven an der Unterseite des Hinterkörpers. Dabei werden die Eier nicht mit den Schwimmbeinen festgehalten, sonders sie haften an diesen. In regelmäßigen Abständen bewegt sie die Beine, damit die Eier / Larven mit Sauerstoff versorgt werden. Nach einer Tragezeit von ca. 30 Tagen (je nach Temperatur) werden fertig entwickelte kleine Krebse entlassen. Die Eltern stellen den Jungtieren nicht nach. Allerdings sind diese ein schmackhafter Imbiß für die anderen Aquarienbewohner.

Die kleinen Krebse wachsen in unterschiedlicher Geschwindigkeit. Größenunterschiede von 200% unter Geschwistern sind keine Seltenheit. Bereits nach drei Monaten bei einer Größe von ca. 2 cm sind die ersten Jungtiere schon wieder geschlechtsreif

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Setzen Sie bitte auf keinen Fall Flusskrebse aus. : siehe auch unter Naturschutz - klick hier

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eingezogen am 02.04.07 als Zuchtstamm

Heute ( 12.04.07 ) ein W mit ca. 20-30 Eiern gesichtet !

Heute am 16.04.07 ist das tragende W verstorben !

29.04.07

Heute das zweite W mit einer Traube von Eiern gesichtet.

06.05.07

Heute beim reinigen das W versteckt in einer Höhle mit ihren Eiern gesehen. Ich hoffe das alles gut geht.

07.06.07

Nach einigen Anfangsverlusten habe ich den Zuchtstamm aber wieder auf 5 aufgestockt.

Und Sie fühlen sich anscheinend auch ganz wohl. Sind auch tägl. im ganzen Becken unterwegs. Alle anderen Bewohner werden ignoriert.

24.06.07

Heute ganz kurz ein W mit roten Eiern gesehen.

31.09.07

Heute habe ich den Besatz in ein 80 Liter Becken umgesetzt und dabei 20 kleine Jungkrebse entdeckt sowie zwei Tragende W.

Also können ab Jan. die ersten Nachzuchten abgegeben werden

12.10.07

Heute habe ich im Javamoos erstmal 6 junge Krebse mit einer Größe von 6mm entdeckt. Sie sind noch sehr blass aber schon richtig aktiv.

Von den restlichen kleinen habe ich noch keine entdeckt. Aber laut Literatur wachsen die Krebse unterschiedlich schnell. Dies habe ich als vergleich bei den kleinen Krebsen im anderen Becken beobachten können.

Es gibt auch wieder zwei tragende W.

04.11.07

Inzwischen sind 20 kleine NZ ins Aufzuchtbecken umgezogen und entwickeln sich prächtig. Sie sind den ganzen Tag im Aquarium unterwegs auf Futtersuche.

Sie wachsen sehr unterschiedlich einige sind schon gut 2 cm groß und einige erst so 1,5 cm.

Da diese kleinen Kobolde inzwischen auch zur Abgabe bereit sind habe ich diese in versch. Internetbörsen angeboten ( siehe Stockliste ). Aber hier stosse ich bei Nachfragen auf viel Missverständnisse und Unwissenheit.

Diese kleinen Zwergflusskrebse sind absolut friedlich - fangen keine gesunden Fische und fressen auch keine Pflanzen - Kannibalismus untereinander gibt es bei diesen Tieren auch nicht bei ausrechendem Platz.

Für Aquarien ab 60 Liter kann man gut 4 Tiere mit Ihrem Nachwuchs halten.

Ich züchte meine mit Red-Fire Garnelen zusammen, und aufwachsen tun meine kleinen Kobolde mit meinen NZ von Fischen und Welsen !

 

 

12.04.08

Inzwischen halte und züchte ich diese kleinen Kobolte nicht mehr zusammen mit meinen Red Fire Garnelen da diese sich inzwischen so stark vermehrt haben das für die kleinen Montezuma`s kein Futter mehr übrig blieb um zu wachsen. Und von daher die Nachwuchsen der Montezuma`s nur sehr kleine Populationen überlebten.

28.07.08

Obwohl ich die Elterntiere inzwischen umgesetzt hatte befinden sich immer noch Jungtiere im ehemaligen Zuchtbecken bei den Red Fire Garnelen.

Im neuen Zuchtbecken hat sich aber die Aufzucht der Jungtiere stark verbessert da Sie Ihr Futter nicht mehr mit den Red-Fiere Garnelen teilen müssen. So sind inzwischen gut 40 Jungtiere zum abgeben !

09.10.08

Beim reinigen des Haltungsbecken wieder gut 20 Jungtiere entdecken könne. Diese kleinen Krabbler sind wenn sie sich wohl fühlen richtig aktiv in der Vermehrung e058

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02.03.09

So heute habe ich mal wieder ein paar neue Bilder gemacht. Und ich muss sagen seit ich diese kleinen Scherenritter im Becken habe sehe ich jeden Tag interressante kleine Klettere die immer und überall zu sehen sind. Auch die Vergesellschaftung mit den Red-Fire Garnelen und Minifischen macht keinerlei Probleme. Ein sehr schöner Einsteigerkrebs.

08.11.09

Diese Krebsart haben wir jetzt schon an die 3 Jahre in Haltung, sondern sie haben uns und vielen die diesen Krebsen ein Zuhause geben haben viel Spass und Freude gemacht. Im mom. kommt durch natürliche Räuber nur noch wenig an Nachwuchs durch. Dadurch können wir die Krebsart weiter behalten ohne das eine Überbevölkerung entsteht.

Denn über Zwergkrebse gibt es immer noch viele Missverständnisse und Vorbehalte. Ich finde diese sind eine grosse Bereicherung für jedes Aquarium.

 

 

 

 

 

 

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