meine-Fischboerse.de 

Banner-1

Gästebuch neu

Gästebuch

Aqua-Blog

Linkliste

connys-aquarien 

 

 

Artemia

Zuerst braucht man natürlich die Artemiaeier. Die Qualität (zumindest die aufgedruckte oder versprochene) ist von untergeordneter Bedeutung. Wichtig ist, dass man versucht ein optimales Ergebnis zu erreichen. Nu, wie geht das? Eigentlich ganz einfach. Meist ist eine "Gebrauchsanleitung" beigelegt und an die sollte man sich beim ersten Versuch auch halten.

Üblich ist:
1 Liter Aquarienwasser
1 Teelöffel Eier
ca. 35g Salz (am besten Meersalz)

oder

500ml Wasser 12,5ml (=16,5g für einen Salzgehalt von 33g/l) jodfreiem Speisesalz einem halben Teelöffel Artemiaeiern

Alles zusammen kommt in eine Flasche und wird kräftig durchlüftet. Nach ca. 48 Stunden sollen dann die Nauplien schlüpfen. Man stellt die Belüftung ab und wartet bis sich die leeren Schalen an der Oberfläche sammeln, die Nauplien liegen am Boden, meist mit den nicht geschlüpften Eiern. Wenn der Ansatz nicht optimal war oder die Eier schon zu alt dann können da recht viele Eier am Boden liegen. Mit einer Taschenlampe kann man die Nauplien von Boden wieder etwas nach oben locken. Zum Absaugen verwende ich einen einfachen Luftschlauch und ein Sieb. Man kann (sollte) vor dem Verfüttern die Nauplien in Süßwasser spülen. Das bietet sich an, wenn man wie ich, die Nauplien mit einer Spritze aufzieht um sie gezielt in die Becken zu geben.
Ich habe allerdings die Erfahrung gemacht, dass man durchaus Unterschiede bzgl. der Schlupfrate erkennen kann, wenn man die Ansätze unterschiedlich behandelt. Man sollte also einige "Testläufe" durchführen und z.B. mit dem Salzgehalt und der Anzahl der Eier variieren. Ebenfalls wichtig ist die Temperatur des Ansatzes, wie stark die Umwälzung (Belüftung) ist und der "Lichtbedarf".

Die geschlüpften Nauplien sollten gleich verfüttert werden, da sie sonst wertvolle Nährstoffe wieder selbst verbrauchen.

Weitere Infos findet man in diversen Foren

zurück

nach oben

Banner04

Amerikanische Dauerinfusorien


geniales Startfutter / Lebendfutter

für frisch geschlüpfte Jungfischchen

Damit haben Sie die optimalen VORAUSSETZUNGEN zur AUFZUCHT eierlegender Fischarten !!!!!!

Die INFUSORIEN leben von einem MILCHPILZ und sind - auch nach langer Pause -
immer wieder zum Leben zu erwecken !!

2 - 3 Tage bevor Ihre Jungfische Kleinstfutter brauchen , können Sie die INFUSORIEN
wieder mengenweise " aktivieren " -- sprich , die Vermehrung anregen !!!!

Und das geht so :

Den Ansatz des PILZSUBSTRATES , in ein Glas mit ca. 1 Liter ( lauwarmen ) Frischwasser geben .
Dazu kommen ca. 2-3 Tropfen DOSENMILCH .

Das Glas sollte an einen warmen , hellen Platz ( z.B. an eine Lampe ) gestellt und
täglich mit einem weiteren ( oder mehreren ) Tropfen Dosenmilch " geimpft " werden .
Im intensiven Licht gestellt, sieht man nach recht kurzer Zeit die kleinen INFUSORIEN herumwuseln -- sie sind um einiges größer als solche vom HEUANSATZ .

Wenn das Wasser klar ist kann man sie regelrecht oben abschöpfen ( mit einem kl. Becher / Glas )
und direkt zu den MINI - FISCHEN geben -- mehrmals am Tag .
Dieses Wasser enthält nicht annähernd so viele Verunreinigungen wie andere Infusorienansätze !!!!!
Eine andere Möglichkeit ist das Abziehen mit einer herkömmlichen Spritze ( ohne Nadel )
unten mit einem Stück Luftschlauch verlängert.

Füllen Sie das Glas am Abend einfach wieder auf mit angewärmtem Wasser + 2 Tropfen Dosenmilch .
( TIP : bei ständigem Gebrauch hat es sich bewährt , auch noch volle Gläser hin und wieder zu
ca. 1 Drittel vorsichtig abzuschütten , mit Frischwasser aufzufüllen und zu impfen .
Die Tierchen vermehren sich oft zahlreicher so . )


Am BODEN des Ansatz-Glases bildet sich mit der Zeit eine wolkige , weißliche Masse -- das ist der wichtige PILZ ,
von dem sich die Infusorien über Monate ernähren , auch wenn ihnen keine weitere Milch zugeführt wird !!
Wenn keine Infusorien gebraucht werden, ins Dunkle stellen ( z.B. in einen Schrank ) und einfach für Monate vergessen .
Sie leben jederzeit wieder auf !

Setzen Sie mit der Zeit mehrere Gläser an , um sicherzugehen , dass Sie
die richtige Vermehrung zur richtigen Zeit zur Hand haben .....

zurück

nach oben

Banner04

Wasserflöhe:

Die Vermehrung ist denkbar einfach. Man kaufe im Zoohandel einige Portionen lebender Wasserflöhe (sie werden eigentlich ganzjährig angeboten) und bringe sie in einem entsprechenden Behälter unter. Ich habe in den Wintermonaten den Ansatz in einem 10l Kunststoffaquarium auf der Fensterbank kultiviert. Im Sommer lassen sich die Wasserflöhe auch auf dem Balkon halten. Eine Heizung oder Durchlüftung brauchen die Tiere nicht. Man sollte allerdings darauf achten, dass der Behälter eine möglichst große Wasseroberfläche hat, damit ein ausreichender Gasaustausch stattfinden kann. Ernährt werden die Wasserflöhe mit handelsüblicher Hefe. Diese wird in Wasser aufgelöst und im Becken verteilt, bis eine Trübung entsteht. Sobald das Wasser wieder klar ist wird "nachgefüttert". Von Zeit zu Zeit müssen die Schalen der Häutungen vom Boden abgesaugt werden (statt absaugen kann man auch Schnecken einsetzen - und da haben sich bei mir Blasenschnecken, Schlammschnecken & Posthornschnecken bewährt), sonst ist die Kultur völlig pflegeleicht. Mann sollte Wasserflöhe allerdings nicht zu oft füttern, da sie aufgrund ihrer harten Schale nur schwer verdaulich sind und von Nährwert nicht viel bieten

zurück

nach oben

Banner04

Essiggälchen

Einfach zu vermehrende Würmchen, nicht ganz so einfach zu verfüttern. Halten sich als Dauerkultur ohne irgendwas zu machen (und vermehren sich dabei sogar) in einem Gemisch aus 1/3 Apfelessig und 2/3 Wasser über etliche Monate. Dadurch habe ich immer kleinstes Lebendfutter für plötzlich und unerwartet auftauchende Jungfische. Sind kleiner als Artemia, von der Größe her zwischen Artemia und Pantoffeltierchen. Wenn ich viele brauche gebe ich einfach etwas Zucker in die Gläser, dann vermehren sie sich explosionsartig. Zum Verfüttern siebe ich sie einfach mit einem Zellstofftuch ab, dieses Tuch hänge ich dann in die Jungfischbecken. Das bischen Essig was dann noch dran ist ist problemlos für die Wasserstabilität.

Kulturanleitung:

Dazu verwenden wir eine Mischung aus 50% Essig

und 50% Leitungswasser. Empfohlen wird Apfel- oder

anderer Obstessig, man kann jedoch auch jeden anderen

beliebigen Haushaltsessig verwenden. Pro Ansatz

verwenden wir etwa 500 ml Lösung. Reichert man nun noch

jeden Ansatz mit einem Teelöffel Haushaltszucker und

einer Hefetablette an, sind die Kulturen besonders

ergiebig. Als Kulturbehälter eigenen sich schmale

Glasgefäße. Essigälchen lassen sich genauso zum

verfüttern und reinigen entnehmen wie Pantoffeltierchen.

Man verschliesst einen Ansatz in einem schmalen Glas mit

etwas Watte und giesst darauf etwas abgestandenes

Leitungswasser oder Aquarienwasser. Nach einiger Zeit

entsteht im unteren Bereich Sauerstoffmangel. Dieser

zwingt die Essigälchen dazu, sich durch die Watte nach

oben zu bewegen. Anschliessend kann man die Tiere dort

sauber entnehmen und dem jeweiligen Verwendungszweck

zuführen. Essigälchen sind zwar robust, doch

sollten die Kulturen im Intervall von 10 bis 12 Wochen

geteilt und mit frischer Essig-, Wasser - Hefelösung

aufgefüllt werden. Auch ältere Ansätze lassen sich durch

die Zugabe von einem Teelöffel Zucker und einer

Hefetablette leicht reaktivieren. Als

Kulturbehälter eignen sich sorgfältig gereinigte

Glasflaschen, die mit oben genannter Menge an Lösung

gefüllt werden. Der Deckel sollte durchlöchert sein, nur

lose oder gar nicht aufgelegt werden, da die Würmer

sonst ersticken.

zurück

nach oben

Banner04

Tripos

Art

Triops longicaudatus

Herkunft

Amerika

Größe

bis zu 8 cm

Temperatur

22 - 25°C

Wachstum

schnell

Lebensdauer

ca. 60 Tage

Triops longicaudatus stellt keine eigentliche Art dar. Vielmehr wurde aufgrund genetischer Analysen herausgefunden, dass es sich um eine Mischform verschiedener amerikanischer Arten handelt. Triops longicaudatus ist der bekannteste Triops. In den USA wird er kommerziell gezüchtet und in zahlreichen Sets vertrieben, die eher an Spielzeug denn an einen ernstgemeinten Lebensraum für ein Tier erinnern.

Triops longicaudatus wird etwa 5-7 cm lang und entwickelt sich bei warmen Temperaturen um 24° sehr schnell. Er ist sehr agil, hält sich jedoch zumeist am Boden auf, wo der Bodengrund intensiv nach Fressbarem durchgraben wird. Bei Nahrungsmangel tritt beim amerikanischen Triops sehr schnell Kannibalismus auf.

Zucht

Sind die Tiere auf über 1 cm angewachsen, kann etwas Sand (0,5 cm hoch) als Eiablage-substrat ins Aquarium gegeben werden. Der Sand muß jedoch zunächst sehr gründlich mit heißem Wasser gereinigt werden. Anschließend spült man das Wasser mindestens dreimal mit destilliertem Wasser und erhitzt den Sand anschließend im Backofen für etwa eine halbe Stunde bei größter Hitze.
Die Geschlechtsreife der Tiere erkennt man deutlich an der Ausbildung zweier "Eibeutel", die am elften Thoracopodenpaar (Thoracopod: Spaltbeine des Thorax- Bereichs) ausgebildet werden. Bei T. longicaudatus können diese Eibeutel, wie bereits beschrieben, schon zwei Wochen nach dem Schlupf ausgebildet sein. Die Krebse beginnen nun verstärkt im Sand zu wühlen, wobei anscheinend auch die ausgereiften Eier abgegeben werden. Mitunter kann man die runden dunkelorangen bis brauen Eier sogar im Sand mit bloßem Auge ausmachen. Sind die Elterntiere verstorben gießt man nun vorsichtig einen Großteil des Wassers ab und läßt nun den noch nassen Sand mit Eiern und Algen über mindestens einem Monat eintrocknen. Ist der Sand vollkommen trocken, kann er in kleine "Eßlöffel- Portionen" portioniert, in geeignete Gefäße gefüllt und nach belieben Monate oder theoretisch auch Jahre im Kühl-schrank gelagert werden. Oder man beginnt erneut mit der Aufzucht und gießt, wie oben beschrieben, eine Portion erneut mit zwei Litern destilliertem Wasser auf und der Jahrmillionen alte Zyklus beginnt erneut.... Es schlüpfen nicht alle Eier mit dem nächsten Aufgießen, es bleiben immer einige zurück. Auch dies macht biologisch Sinn und hat sicherlich dazu beigetragen, daß diese Tiere bis heute überlebt haben, denn schließlich sind die Lebensumstände nicht bei jeder Überschwemmung optimal. So kann es sein, daß die Wassermenge nicht ausreicht und die Pfütze noch vor dem Erreichen der Geschlechtsreife der Tiere wieder austrocknet. Eine weitere bemerkenswerte Strategie dieser lebenden Fossilien.

zurück

nach oben

Banner04

Grindalwürmer (Enchytraeus buchholzi)

Grindalwürmer sind die tropischen und kleineren Verwandten des einheimischen Enchytraeus albidus. Sie werden höchstens 10mm lang, sind dafür aber wesentlich einfacher zu züchten und dabei auch weitaus ergiebiger.

Allerdings braucht es einen etwas höheren Pflegeaufwand, um eine erfolgreiche Zucht auf die Beine zu stellen.

Grindalwürmer lassen sich abgedunkelt bei gut 20°C auf den verschiedensten Substraten wie :

  • ausgekochtem Torf , Erde,
  • Schaumstoff;
  • Seramis (einem Substrat für Hydrokulturen) kultivieren.

Dies geschieht meist in kleinen Kunstoffschalen (z.B. Margarinebecher), die sich mit Deckeln ( mit kleinen Löchern versehen und darüber ein feinmaschiges Netz ) verschließen lassen, um Fliegen fernzuhalten.

Durch einen Deckel wird auch ein schnelles Austrocknen des Ansatzes verhindert, welches den sicheren Tod der Kultur bedeuten würde.

Für die Fütterung gibt es die verschiedensten Varianten .

  • Haferflocken mit Wasser besprüht,
  • Brei aus Weizenmehl und Milch
  • Babytrockennahrung.

Gefüttert sollte sparsam, dafür öfter. Zwei Mal am Tag ist hier ein gutes Mass, um eine Kultur zu starten. Danach kann man die Fütterungsintervalle etwas dehnen.
Man muss aber akribisch darauf achten, dass das Futter nicht verschimmelt. Dies hat oft den Verlust der Kultur zur Folge. Zudem erhöht sich dann die Bakterienpopulation, was sich durch unangenehme Gerüche bemerkbar macht.

Grindalwürmer stellen dank ihrer geringen Größe ein gutes Jungfischfutter dar, sollten aber aufgrund des recht hohen Fettgehalts nur maßvoll gefüttert werden.

Nährwert der Grindalwürmer

Wasser

75 %

 

Protein (Eiweiss)

15 %

Fett

10 %

Vitamine

?

Ballaststoffe vorhanden

-

Wertigkeit

 

Banner04
banner288x50
Aqua240x30

 

 
RSS

 

RSS

 

Homepage gehostet bei www.greatnet.de

Banner-wirbellose.de

logo_klicksafe_rgb_125

logo

Hier könnte Ihre Werbung stehen !

Hier könnte Ihre Werbung stehen !

Homepage erstellt am : 12.11.06 - Copyright by Cornelia Seibt